FAHRENHEIT 212 - Diskografie



VAKA TEATEA
Soundfire, 2016

1. Mana

EIN VATER DER SÄUFT, EINE MUTTER DIE BRÜLLT
EINE SCHWESTER DIE KOKST UND DIE ZUKUNFT VERHÜLLT
DRAUSSEN DASSELBE, EIN MÄDCHEN DAS WEINT
VERBUNDEN IN HOFFNUNG, VERBUNDEN IM LEID

Refrain:
EIN WEISSES SCHIFF TREIBT AUF IHN ZU
DER KAPITÄN HEISST HOFFNUNG - ZERSTÖRUNG SEINE CREW
DER RADIKALSTE SCHRITT ALS WEG – EINE MEUTEREI INS LICHT
EIN WEISSES SCHIFF TREIBT AUF IHN ZU
UND EIN KLEINER JUNGE TRÄUMT VON RAPA NUI

IHRE BRILLE ZU DICK, IHRE HAARE ZU DÜNN
IHR HERZ ZU GROSS UND SIE MITTEN DRIN
IN SEINER WELT IN DER MAN HEIMLICH WEINT
VERBUNDEN IN HOFFNUNG, VERBUNDEN IM LEID

Refrain:
EIN WEISSES SCHIFF TREIBT AUF SIE ZU
DER KAPITÄN HEISST HOFFNUNG - ZERSTÖRUNG SEINE CREW
DER RADIKALSTE SCHRITT ALS WEG – EINE MEUTEREI INS LICHT
EIN WEISSES SCHIFF TREIBT AUF SIE ZU
UND EIN KLEINES MÄDCHEN TRÄUMT VON RAPA NUI

EIN WEISSES SCHIFF
EIN WEISSES SCHIFF
EIN WEISSES SCHIFF

Refrain:
EIN WEISSES SCHIFF TREIBT AUF SIE ZU
IHR KAPITÄN HEISST HOFFNUNG - ZERSTÖRUNG IHRE CREW
DER RADIKALSTE SCHRITT ALS WEG – EINE MEUTEREI INS LICHT
EIN WEISSES SCHIFF TREIBT AUF SIE ZU
UND KLEINE KINDER TRÄUMEN VON RAPA NUI

SEIN VATER KAM VON RAPA NUI UM OBEN MITZUSPIELEN
DER PREIS DAFÜR WAR ALKOHOL UM DIE LEERE WEGZUSPÜLEN
DIE MUTTER WAR MISS IRGENDWAS, IHR TRAUM GING HOCH HINAUS
ZWEI KINDER SPÄTER HYPOTHEK, IHR TRAUM SCHEINT LANGE AUS

DIE SCHWESTER, DIE IST WUNDERSCHÖN EXOTISCH ANZUSEHEN
LEBT JETZT MUTTERS TRAUM, DEN WEG SOLLTE SIE GEHEN
UND ER, ER IST DAS SCHWARZE SCHAF, ZU WEICH, ZU LASCH, ZU GUT
VERSAGER NENNT MAN IHN ZU HAUS UND DRAUSSEN STREBERBRUT

Refrain:
HOTU MATUA KOMM
UND ZEIGE MIR EIN LAND, IN DEM ICH ANGSTFREI LEBEN KANN
ICH WEISS, ES IST SCHON NAH AM PARADIES
DOCH HOTU MATUA HOL MICH RAUS AUS DIESEM
GOLDENEN VERLIES

KOMM, KOMM, KOMM, KOMM

DURCH DIE HÖLLE, TAG FÜR TAG, DURCH DIE HÖLLE NACHT FÜR NACHT
DAS HERZ VERKRAMPFT, DER PULS DER RAST, SO LIEGT ER OFT NOCH WACH
ER FRAGT SICH STÄNDIG WARUM ER, WARUM IST ER IMMER DRAN
OHNE ANTWORT SCHLÄFT ER EIN, NIMMT ER SEIN SCHICKSAL AN?

SIE TRETEN, SCHLAGEN, BESPUCKEN, VERSAGEN IHM
EIN MENSCH WIE JEDER ANDERE ZU SEIN
SIE BEDROHEN, ERPRESSEN, VERLETZEN, ZERREISSEN
SO MACHT, SO MACHT MAN MENSCHEN KLEIN

Refrain:
WENN DER MORGEN KOMMT, KOMMT AUCH SEIN TRAUM
IN DEN ER ALS AUSWEG FLIEHT
UND MIT HOFFNUNG SCHWEBT ER DEN WEG HINAUF
SPIESSRUTENLAUF
DOCH WENN DIE KLINGEL SEINEN TRAUM ZERSTÖRT
UND DIE SCHULTÜR SICH HINTER IHM SCHLIESST
SCHLEPPT ER SICH MÜHSAM NUR NOCH DIE STUFEN RAUF
ZUM SPIESSRUTENLAUF

UND WIEDER MAL SCHLEPPT ER SICH HOCH, SCHLEPPT SICH DIE TREPPE RAUF
DANN WIRD IHM SCHLECHT, DIE ERDE WANKT, HEUT GIBT ER AUF

DANN RENNT ER LOS, ER RENNT UND RENNT
IN SEINEM KOPF LÖST SICH EIN SCHUSS
EIN LETZTER TRAUM, EIN WEISSES SCHIFF
EIN SPRUNG UND DANN ...

DUNKLE WOLKEN SCHWARZE KRÄHEN, ALPTRAUMHAFTES STUFEN ZÄHLEN
ZIEL IST KLAR, ER WAR SCHON DORT, DER HÖCHSTE PUNKT, EIN HAUCH VON MORD
ER HIMMEL BLAU, DAS SCHÖNSTE LICHT, EINE TÜR FÄLLT ZU, ER SIEHT IHR GESICHT
UND ER DENKT, DASS SIE ES WISSEN KANN UND IRGENDWO GEHT EIN RADIO AN

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E A AMU NEI O TE NGAPOKI
MOE VARUA OHO KI RAPA NUI
A RUNGA I TE VAKA TEA TEA.

KI HE TE NGAPOKI E OHO NEI
E KIMI A I TE MOE VARUA
I RARO O TE RANGI NEI
ARA MO TE RAPA NUI

Refrain:
AMU`A, AMU´A HOE HOE
VAKA TEA TEA

ZWEI KINDER BRECHEN AUF
AUF DER FLUCHT VOR DEM HEUTE
ZWEI KINDER BRECHEN AUF
AUS DER ENGE INS WEITE
ZWEI KINDER BRECHEN AUF
AUF DER FLUCHT VOR DEM HEUTE
AUS DER ENGE INS WEITE

Refrain:
AMU`A, AMU´A HOE HOE
VAKA TEA TEA
MA PO ERA
MA PO ERA

VAKA TEATEA


FREI ÜBERSETZT:

DAS IST DIE GESCHICHTE ZWEIER, KLEINER KINDER
SIE TRÄUMEN UND GEHEN NACH RAPA NUI
UND BESTEIGEN EIN WEISSES SCHIFF

WO SIND DIE KINDER JETZT
SIE SUCHEN DIESEN TRAUM UNTER DEM HIMMEL
AUF DEM WEG NACH RAPA NUI
WIR SEHEN UNS, WIR SEHEN UNS

Refrain:
VORWÄRTS, VORWÄRTS NAVIGIEREN SIE EIN
WEISSES SCHIFF

WENN DU NICHTS, NICHTS, NICHTS ZU VERLIEREN HAST
AUSSER DEN TERROR DER REALITÄT
WENN DU NICHTS, NICHTS, NICHTS ZU VERLIEREN HAST
AUSSER DEN FRUST DER „NORMALITÄT“
WENN ALLES FÜR DICH GRAU IN GRAU IST UND HELLGRAU NICHT DEIN ZIEL
DANN HEISST ES ABSCHIED NEHMEN, BRÜCKEN SPRENGEN
DIE WELT SIE RUFT NACH DIR

ES WIRD HEISS, ES LÄUFT SCHWEISS,
EIN GLEISS, AUF DEM ROLLT, EIN ZUG UNGEWOLLT
EIN TUNNEL IN SICHT, AM ENDE EIN LICHT,
NUR DIE ERLÖSUNG KOMMT NICHT

SO ZIEHEN SIE LOS UND SIE FEIERN SICH
UND SIE WAGEN JEDES SPIEL
SIE LIEBEN SICH UND BERAUSCHEN SICH,
VERGESSEN WÄRE NICHT ZU VIEL
ALLES SCHEINT BUNT, BUNT SO BUNT
WENN MAN NUR GENUG BEKOMMT
SELBST DAS GRAU ERSTRAHLT ALS FARBE
UND DAS GESTERN WIRD WEGGEBOMBT

Refrain:
BRING MIR DEN RAUSCH IN DEM ICH LEBEN FIND
GIB MIR DEN STOFF AUS DEM DIE TRÄUME SIND
GIB MIR DEN STOFF, BRING MIR DEN RAUSCH
GIB MIR DEN STOFF UND BRING MIR DEN RAUSCH

WIE EIN BUMERANG NACH LANGEM FLUG
KOMMT DIE VERGANGENHEIT ZURÜCK
WAS ALS GROSSES UND ALS LÖSUNG SCHIEN
WAR NUR DER ERSTE SCHRITT
DIE SCHMERZEN STÄRKER, DIE WUNDEN SCHLIMMER
ALLES WAS ES GAB UND DAS SCHIFF
DAS SCHON IN DEN OZEAN STACH
LEGT NOCH LANGE NICHT AB

SIE IST EINES VON DREI KINDERN IN DIE ARMUT GEBOREN
IHRE SCHWESTER WAR MEHR MUTTER UND IHR BRUDER MEHR SOHN
ZU DRITT LEBEN SIE AM RANDE DER STADT
UND DER ALLTAG MACHT IHRE TRÄUME PLATT

DER VATER IST EINFACH ABGEHAUEN
SCHLÄGT HEUTE ANDERE KINDER UND ANDERE FRAUEN
DIE MUTTER KAM IRGENDWANN GAR NICHT MEHR KLAR
EIN STUHL, EIN SEIL, DANN WAR AUCH SIE NICHT MEHR DA

SIE IST AUFGEWACHSEN IN EINER WELT
IN DER DAS MITEINANDER MEHR ALS ALLES ANDERE ZÄHLT
MEHR ALS GOLD UND GELD, VON DEM ES EH NIE VIEL GAB
MEHR ALS EWIG TRAUERN AN MUTTERS, AN MUTTERS GRAB

Refrain:
KEIN MORGEN, KEIN HEUTE, KEIN GESTERN
KEINE BRÜDER UND KEINE SCHWESTERN
ALLEIN, ALLEIN, ALLEIN - UND ALS LICHT NUR EIN KERZENSCHEIN
KEIN MORGEN, KEIN HEUTE, KEIN GESTERN
KEINE BRÜDER UND KEINE SCHWESTERN
ALLEIN, ALLEIN - UND ALS LICHT NUR EIN KERZENSCHEIN

DAS ALLES HAT SIE GROSS GEMACHT
ZUM ZIEL VON MONSTERN IN DER NACHT
VON HASS UND FRUST UND GRAUSAMKEIT
VON LANGEWEILE UND VON NEID- UND VON NEID

Refrain:
KEIN MORGEN, KEIN HEUTE, KEIN GESTERN
KEINE BRÜDER UND KEINE SCHWESTERN
ALLEIN, ALLEIN, ALLEIN - IHRE SEELE FÄNGT AN ZU SCHREIEN
KEIN MORGEN, KEIN HEUTE, KEIN GESTERN
KEINE BRÜDER UND KEINE SCHWESTERN
ALLEIN, ALLEIN, ALLEIN - TRITT SIE IN SEIN LEBEN EIN

9. Ra'a

KLICK, KLICK, KLICK - DAS MAGAZIN VOLLGELADEN
KLICK, KLICK, KLICK - JETZT MÜSSEN ALLE KUGELN RAUS
KLICK, KLICK, KLICK - HEUTE WIRD DIE ANGST BEGRABEN
KLICK! HEUTE LÖSCHEN SIE IHR ALTES LEBEN AUS

KLICK, KLICK, KLICK - HEUTE WERDEN SIE´S BEENDEN
KLICK, KLICK, KLICK - UND ES SCHEINT GAR NICHT SO SCHWER
KLICK, KLICK, KLICK - UM NICHT IN FRUST UND HASS ZU ENDEN
KLICK! DIE FLUCHT IST IHR GEWEHR

KLICK, KLICK, KLICK - EIN TRAUM BEGINNT ZU FLIEGEN
KLICK, KLICK, KLICK - HEUTE HÄLT SIE NIEMAND AUF
KLICK, KLICK, KLICK - SIE WERDEN LIEBE KRIEGEN
KLICK! IHR PROJEKTIL VERLÄSST DEN LAUF

Refrain:
ES IST EIN FEUERBALL DER SIE MIT WUCHT
SIE MIT WUCHT ERREICHT
ES IST EIN ERSTER SCHRITT, ES IST EIN WILDER RITT
ALLES SCHEINT PLÖTZLICH SO LEICHT
ES IST EIN SONNENAUFGANG WIE IHN NUR
NUR DIE SEHNSUCHT ZEIGT
EIN ORGASMUS DER ALLES ANDERE VERBLÄST
UND DIE SCHÖNSTEN BLÜTEN TREIBT

DAS SCHIFF:
SEID IHR HIER UM ES ZU BESIEGEN
DAS REGIME VON DRUCK UND ZEIT
WIR SIND AUSGESTIEGEN
UM ZU KRIEGEN
EIN LEBEN IM HIER UND HEUT

EIN SCHIFFSHORN MACHT ZWEI KINDER WACH
REGEN PEITSCHT AUF EIN PLANENDACH
EIN RUMPF BÄUMT SICH AUF, WINDSTÄRKE ZEHN
UND NIRGENDWO IST LAND ZU SEHN

SIE HABEN DEN NÄCHSTEN SCHRITT GEWAGT
UND SICH IMMER WIEDER GEFRAGT
WANN DAS ABENTEUER WIRKLICH BEGINNT

Refrain:
UNTERWEGS AUF NEUEN WEGEN
MIT HERZKLOPFEN DEM STURM ENTGEGEN
ANGST SCHREIEN SIE HINAUS
ANGST SCHREIEN SIE HINAUS

DAS HERZ SCHLÄGT IM HALS
ES REBELLIERT DER MAGEN NACH KURZER NACHT
UND DER RAUSCH MACHT PLATZ FÜR DIE GEWISSHEIT
UND DIE ANGST VOR DER EIGENEN COURAGE ERWACHT

WAS HABEN WIR GEMACHT IST DIE FRAGE
ALS DER STURM SIE WIEDER PACKT
UND DIE ANGST VOR DEM NEUEN
SPIELT SCHÖNE LIEDER VON FRÜHER
DOCH DER SCHIFFSDIESEL
SCHLÄGT EINEN ANDEREN TAKT

ES GIBT KEIN ZURÜCK!
ES GIBT KEIN ZURÜCK!
1- 2- 3- 4 LOS!

Refrain:
UNTERWEGS AUF NEUEN WEGEN
MIT HERZKLOPFEN DEM STURM ENTGEGEN
MUT KLINGT ÜBER DAS MEER
MUT KLINGT ÜBER DAS MEER

ES GIBT KEIN ZURÜCK!

WILLKOMMEN FREMDE KINDER
AB HIER IST MAORILAND
DAS UNSER KÖNIG-
HOTU MATUA ALS ERSTER FAND
UNSER VOLK SCHAUT NICHT NUR ZURÜCK
DOCH UNSEREN WURZELN SIND WIR TREU
WIR SIND NICHT DIE HERREN DIESER WELT
DOCH WIR SIND LANGE SCHON DABEI

UNSERE MÄNNER SIND KRIEGER
UNSERE FRAUEN SIND WUNDERSCHÖN
UND IN UNSEREN AUGEN
KANNST DU DEN STOLZ DER UNTERDRÜCKTEN SEHN
KUNST IST UNSER LEBEN
UND DAS STEHT ÜBER DER ZEIT
WIR HABEN MEHR ZU BIETEN ALS STEINFIGUREN
FÜHLT IHR EUCH BEREIT

HEY - IORANA RAPA NUI- MAORI RAPA NUI

Refrain:
IORANA RAP NUI
WELCOME TO ANOTHER WAY
BUENOS DIAS ISLA DE PASCUA
WILLKOMMEN IN ÜBERSEE

SIE HÄTTE GEHEN KÖNNEN
DOCH AUCH SIE WÄHLT DIESEN WEG
WEIL SIE GLAUBT UND VERTRAUT
DASS DIE RICHTUNG STIMMT
ER WEISS NICHT WAS IHN ERWARTET
WAS NOCH KOMMT, WAS PASSIERT
DOCH ER GEHT DIESEN WEG,
EGAL WIE STEINIG ER IST

UND SIE GEHEN
Refrain:
SIE GEHEN JETZT DIESEN WEG UND DIE ERDE WIRD SICH DREHEN
SIE GEHEN JETZT DIESEN WEG, SIE WERDEN NOCH ANDERE WEGE GEHEN
SIE GEHEN JETZT DIESEN WEG UND DIE SONNE WIRD SIE SEHEN
UND SIE GEHEN, UND SIE GEHEN, UND SIE GEHEN UND FANGEN AN ZU VERSTEHEN

SIE HÄTTEN UMDREHEN KÖNNEN
DOCH SIE SIND ÜBERZEUGT DAVON
DAS DIESE REISE DAS WICHTIGSTE IST
UND KEINER WEISS WAS SIE ERWARTET
WAS NOCH KOMMT, WAS PASSIERT
DOCH SIE GEHEN DIESEN WEG,
EGAL WOHIN ER AUCH FÜHRT
EGAL WOHIN ER FÜHRT

UND SIE RENNEN

WAS NOCH KOMMT, WAS PASSIERT
EGAL WOHIN ER AUCH FÜHRT
SIE GEHEN JETZT DIESEN WEG

SIE SIND ZUSAMMEN GEWACHSEN
HABEN EINANDER GEFORMT
JETZT SIND SIE FAST ERWACHSEN
MIT ZUNEIGUNG DAS VERTRAUEN GENORMT

SIE GEHEN JETZT DIESEN WEG
WAS NOCH KOMMT WAS PASSIERT
EGAL WOHIN ER AUCH FÜHRT

EINE REISE GEHT ZU ENDE, ZWEI KINDER SIND AM ZIEL
HIER WERDEN ALLE DÄMME BRECHEN, DAFÜR TATEN SIE SO VIEL
HIER WAR DER URKNALL IHRER SEHNSUCHT, HIER WERDEN ALLE TRÄUME WAHR
ALLE NEBEL WERDEN WEICHEN UND DIE ZUKUNFT WIRD DANN KLAR

WARUM- KANN ER DIE ERLÖSUNG NICHT FÜHLEN
WARUM- KANN ER JETZT NICHT DIE SCHÖNHEIT SPÜREN
WARUM- KANN ER IHR GROSSES GLÜCK NICHT VERSTEHEN
WARUM- KANN ER IHR JETZT NICHT IN DIE AUGEN SEHEN
WARUM- FÜHLT ER SICH NICHT ANGENOMMEN
WARUM- IST ER HIER NIE ANGEKOMMEN
WARUM- DENKT ER JETZT AN SELBSTBETRUG
WARUM- FÜHLT ER JETZT EBBE UND SPÜRT NICHT DIE FLUT

BRAUCHT ER VIELLEICHT EINE SYNAGOGE
EINEN FREIMAURERTREFF MIT VERSCHWÖRERDROGE
DIE BLAUE MOSCHEE VON ISTANBUL
ODER IN ROM DEN HEILIGEN STUHL
DIE PYRAMIDEN VON GIZEH
ODER DOCH DIE KNEIPE IN SAINT-TROPEZ
DAS WEISSE SCHIFF MIT DEM ALLES BEGANN
ODER DOCH DAS SCHIFF DAS SEINE ÄNGSTE BEZWANG
EINEN STEINKREIS IM LANDE DER NORDISCHEN SAGEN
ODER WIRD ER JETZT ENDLICH WAS EIGENES WAGEN
ODER LIEBT ER DIE FREIHEIT UND HASST DIE ENGE
SCHULD UND SÜHNE, FALSCHE REGELN UND ZWÄNGE

Refrain:
ANAKENA
WILDE PFERDE UND PALMEN IM DÄMMERLICHT
UND EIN ORT DER ZU SEINEN KINDERN SPRICHT
ANAKENA
DER WIND TREIBT DAS MEER DAS DIE STILLE ZERBRICHT
UND EIN ORT DER ZU SEINEN KINDERN SPRICHT

DIESE STILLE NACH EINEM STURM
DIE LETZTEN ZWEIFEL
TRÄGT DER LETZTE WIND DAVON
ALLES WEGGERISSEN
WAS NICHT ZU HALTEN WAR
ALLES ZERSTÖRT
NUR DIE WAHRHEIT IST NOCH DA
UND DIESE BITTERSÜSSE WAHRHEIT
TUT SO WEH UND IST DOCH SCHÖN
DIESE WUNDERVOLLE KLARHEIT
SIE WIRD BLEIBEN UND ER WIRD GEHEN

DIESE AUGEN-
WAREN NOCH NIE SO WUNDERSCHÖN
IHRE KÖRPER-
HABEN SIE SO NOCH NIE GESEHEN
ALLES ABGELEGT WAS ZWISCHEN IHNEN WAR
ALLE HÜLLEN FALLEN GELASSEN,
NUR DAS VERLANGEN IST NOCH DA
UND DIESEM TREIBENDEN VERLANGEN
WOLLEN SIE NICHT WIDERSTEHEN
UNBESCHWERT UND UNBEFANGEN
LASSEN SIE DAS GESTERN GEHEN
SIE WIRD BLEIBEN - ER WIRD GEHEN
NACH DEM STURM
SIE WIRD BLEIBEN - ER WIRD GEHEN
NACH DEM STURM

Refrain:
SIE WIRD BLEIBEN - ER WIRD GEHEN
SIE WIRD BLEIBEN - ER WIRD GEHEN
NACH DEM STURM

 


Ka Hoki Mai
SMM-Records, 2009

EIN VATER DER SÄUFT, EINE MUTTER DIE BRÜLLT
EINE SCHWESTER DIE KOKST UND DIE ZUKUNFT VERHÜLLT
DRAUSSEN DASSELBE, EIN MÄDCHEN DAS WEINT
VERBUNDEN IN HOFFNUNG, VERBUNDEN IM LEID

Refrain:
EIN WEISSES SCHIFF TREIBT AUF IHN ZU
DER KAPITÄN HEISST HOFFNUNG - ZERSTÖRUNG SEINE CREW
DER RADIKALSTE SCHRITT ALS WEG – EINE MEUTEREI INS LICHT
EIN WEISSES SCHIFF TREIBT AUF IHN ZU
UND EIN KLEINER JUNGE TRÄUMT VON RAPA NUI

IHRE BRILLE ZU DICK, IHRE HAARE ZU DÜNN
IHR HERZ ZU GROSS UND SIE MITTEN DRIN
IN SEINER WELT IN DER MAN HEIMLICH WEINT
VERBUNDEN IN HOFFNUNG, VERBUNDEN IM LEID

Refrain:
EIN WEISSES SCHIFF TREIBT AUF SIE ZU
DER KAPITÄN HEISST HOFFNUNG - ZERSTÖRUNG SEINE CREW
DER RADIKALSTE SCHRITT ALS WEG – EINE MEUTEREI INS LICHT
EIN WEISSES SCHIFF TREIBT AUF SIE ZU
UND EIN KLEINES MÄDCHEN TRÄUMT VON RAPA NUI

EIN WEISSES SCHIFF
EIN WEISSES SCHIFF
EIN WEISSES SCHIFF

Refrain:
EIN WEISSES SCHIFF TREIBT AUF SIE ZU
IHR KAPITÄN HEISST HOFFNUNG - ZERSTÖRUNG IHRE CREW
DER RADIKALSTE SCHRITT ALS WEG – EINE MEUTEREI INS LICHT
EIN WEISSES SCHIFF TREIBT AUF SIE ZU
UND KLEINE KINDER TRÄUMEN VON RAPA NUI

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Neues vom Hexer
Bacillus (Bellaphon), 2007

Feuer, wieder Feuer in meinem Körper und dieses Feuer bringt mich fast um.
Doch nach der Zeit der Lethargie, drehe ich mich wieder um.

Refrain:
Kein „hast ja Recht“, kein „aber Naja“.
Kein „es bleibt so, weil es so war“.
Kein leises „Aber“ - kein „Vielleicht“.
Nur noch voll Wut und laut - es reicht.

Muss man da sein, wenn es hart wird. Ist es nicht längst hart genug?
Muss man alle Lügen dulden, jeden Verrat und jeden Betrug.

Ich weiß eins und das ist sicher. Diese Welt, so wie sie ist, ist kein Paradies.
Doch nur weil etwas schon immer -
doch nur weil etwas schon immer so war,
muss es nicht so bleiben.

Feuer, wieder Feuer in meinem Körper und dieses Feuer bringt mich fast um.
Doch irgendwie erzeugt es Kraft und ich drehe mich wieder um.

Es gibt Neues vom Hexer und ihr könnt es hören.
Es gibt Neues vom Hexer, um den Untergang zu stören.

Zeit laut zu sagen was kaputt macht, bewegt, berührt.
Zeit zu beschreiben was verrückt macht, die Seele belügt.
Zeit was zu machen gegen falschen Stolz, was jeder kann.
Zeit laut zu lachen, denn wir haben wieder Spaß daran.

Refrain:
Es gibt Neues vom Hexer und ihr könnt es hören
und ihr könnt es hören, hier könnt ihr es hören
Neues, neues vom Hexer – um den Untergang zu stören.

Zeit zu boykottieren, den vorgegebenen Weg zum Glück.
Zeit neu anzufangen, denn alles beginnt mit dem ersten Schritt.
Zeit zu demonstrieren - Du hast es satt, es ist soweit!
Zeit zu inhalieren - Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

Schnell kosten - probieren,
schnell fahren - schnell fliegen,
schnell lieben - schnell hassen
und nichts verpassen.

Schnell hören - schnell sehen,
nicht warten - schnell gehen,
schnell danken - schnell grüßen,
im Vorbeigehen genießen.

Schnell denken - schnell reden,
was schaffen – bewegen,
schnell brauchen - nicht träumen
und nichts versäumen.

Schnell wollen - schnell haben,
schnell wissen und kennen
und rennen und rennen und rennen und rennen.

Bridge:
..und rennen und rennen - und das Glück nicht erkennen

Refrain:
Die Welt sie rennt und rennt, aber dein Herz schlägt.
Die Welt sie rennt und rennt, aber dein Puls geht.
Die Welt sie rennt und rennt, aber dein Herz schlägt
und jeder Augenblick verbrennt, wenn man nie still steht.

Schnell spüren - schnell fühlen,
schnell feuern - nicht zielen,
Schnell trinken - schnell essen
und schnell vergessen.

Schnell schwören - schnell lügen,
schnell machen und können
und rennen und rennen und rennen und rennen.

Immer wenn die Luft ganz oben dünner wird,
werden Vorurteile rausgeholt und die Masse wird verwirrt.
Dann heißt es wieder mal Schwarz gegen Weiß,
Ost gegen West oder die anderen gegen den Rest.

Refrain:
So geht das Jahr für Jahr für Jahr und Tag für Tag
Stunde für Stunde und Runde für Runde.

Immer wenn die Macht ganz oben zu verfliegen scheint,
werden Sündenböcke rausgeholt, ein gelber Stern wird aufgeleimt.
Dann heißt es wieder mal Nord gegen Süd
oder Moslem gegen Christ, Soldat gegen Pazifist.

Ursache und Wirkung, Motiv und Grund
Wer hat was wovon?
Stell Fragen und deine Welt bleibt bunt.

Wo ist eure Würde geblieben, hat sie die Angst vertrieben
Fließt in euren Adern Blut oder geht es euch auch in Ketten gut
Fließt in euren Adern Blut oder geht es euch auch in Ketten gut
Oder sogar besser, als selbst bestimmt und frei
Treibt ihr lieber mit der Strömung - Hauptsache dabei.

Nach unten treten, gegen die Schwachen, schweigen und ducken, kleiner machen
Nach oben buckeln, Hunde nicht wecken, um Arbeit betteln und Stiefel lecken.

Refrain:
Rückgratlos opportun, fehlt euch Mut? Ich krieg Wut.

..und euer stolzer Kurs der geht zick – zack, zick - zack, zick - zack

Sind denn Spatzen immer besser, als die Taube auf dem Dach
Oder ist eure größte Sorge ihr werdet wach?

Und dann zeigt sich euch die Wahrheit, in hellem Schein,
öffnet eure Augen, zerstört die Träumereien.
Zerstört die Illusionen von dem was kommen soll,
an Stelle von Fanfaren nur eine Melodie in Moll.

Wir hatten unsere Chance, wir haben sie versaut.
Den „Dritten-Weg-Versuch“ haben wir uns verbaut.
Freiheit war für viele nur ein anderes Wort für Geld.
Wir haben frei entschieden. Ob es uns gefällt oder nicht. Das ist längst egal.
Wir scheinen aufzugeben. Haben wir keine Wahl?
Oder aber wollen wir nicht? Sind wir schon am Ziel?
Leben wir mit dem was ist, genug scheint schon zu viel.

Und so stehen wir vor der Schlange – paralysiert.
In der Hoffnung nicht zu leiden, die Adern zementiert.
In der Hoffnung, dass sie erst die Anderen frisst.
In der Hoffnung, dass man nicht der Nächste ist.

Refrain:
Die Welt ist wunderschön. So wird sie untergehen. Ich kann ihr Ende sehen.
Was haben wir gemacht? Was haben wir gelacht. Was haben wir gedacht?
Das es immer vorwärts geht, wenn nur Geld die Welt bewegt - ist es zu spät?

Die Welt ist wunderschön. So wird sie untergehen. Ich kann ihr Ende sehen.
Was haben wir gemacht? Was haben wir gelacht. Was haben wir gedacht?
Das es immer vorwärts geht, wenn nur Geld die Welt bewegt - ist es zu spät?
Das kann jeder von uns sehen, wenn wir so weiter gehen. Wer will der wird verstehen.

Wenn du die Zeitung liest
Wenn du Fernsehen siehst,
wenn du im Kaufhaus stehst,
wenn du ins Kino gehst.

Refrain:
Das Messer ist bereit, deine Träume rauszuschneiden.
Rauszuschneiden und auszuweiden, um das Glück voranzutreiben.

Wenn du am Bahnhof stehst, wenn du zur Arbeit gehst,
wenn du Radio hörst, wenn du deine Liebe zerstörst.

Überall die Bilder, gezeigt oder geschildert,
scharf gemacht schneiden sie in dein Hirn,
suggerieren, betrügen, verzerren und lügen,
suggerieren, betrügen, verzerren und lügen.
Überall die Bilder, gezeigt oder geschildert.
Scheißegal, sie schneiden in dein Hirn
Suggerieren, betrügen, verzerren und Frieden
Suggerieren, betrügen und Sonne und Süden
Suggerieren und Wohlstand und ein Haus auf dem Land
und Schönheit und Freiheit und Sonne und Strand

Habt mich betäubt und abgeholt,
mein Hirn gewaschen - umgepolt
sterilisiert und entseelt,
einbalsamiert, mit Gold gequält.

Die, die dich nach unten drücken,
dich zum Dienen zwingen und zum Bücken
sind auch die, die am lautesten schreien.
Die, die dich am Boden fesseln,
die, die dich am meisten erpressen,
sind auch die, die am lautesten schreien.

Steh auf und beweg dich!

Refrain:
Ihr habt wirklich, wirklich alles probiert.
Und von eurem Gift war ich auch wirklich fasziniert.
Von der Armee der Waren förmlich überrollt.
Auf dem Weg zu einer Mumie - in eurem Tempel aus Gold.

Habt mich gefesselt, unterdrückt,
habt jeden Traum von mir zerpflückt.
Habt mich bedroht, habt mich erpresst
und doch blieb von mir ein Rest.

Steht auf und beweg dich, mach dich frei!
Das Gold, das dich so fesselt, ist doch nur Blei.
Stoß deinen Sarkophag auf und Licht bricht herein.
Das Heute kann ja Geschichte werden.
Doch eine Zukunft sollte das nicht sein.
Doch meine Zukunft wird das nicht sein,
denn euer Gift war zu schwach.

Du bist so hässlich, aber das ist kein Problem,
Medial seziert und aus hässlich da wird schön.
So kann man miterleben was vor sich geht,
wie jemand glücklich wird, wenn er nur den Test besteht.
Denn wer will der kann auch - nur der Wille macht den Preis.
Du musst nur wollen. Was jeder weiß ist doch:
es gibt so vieles, so vieles was gefällt.
Aber warum ist es dann so hässlich in dieser wunderschönen Welt.

Refrain:
Vier Ringe, ein Stern und andere Götter sind unsere Herren.
Ein Propeller der uns nach vorne bringt. Im Wagen fürs Volk weht der Wüstenwind.
Vier Ringe oder ein Stern und andere Götter sind unsere Herren.
Ein Propeller in Weiß und Blau, der uns nach vorne bringt.
Im Wagen fürs Volk weht der Wüstenwind.

Doch es geht noch weiter, für jeden Makel liegt bereit,
eine wunderschöne Lösung - bedruckte Scheine zur rechten Zeitin
Bedruckte Scheine, davon gibt es doch genug.
Sind sie nicht der Schatz - ist aus ihnen nicht die Glut,
die uns erwärmt - der unsre Erde so erhellt.
Aber warum ist es dann so dunkel in dieser schönen kalten Welt

Liegt es vielleicht daran, dass die Verteilung hier nicht stimmt.
Zu viel nach oben fließt und nur glücklich ist, wer nimmt.
Oder liegt es vielleicht daran, dass man nicht dumm die Welt erblickt.
Sondern Dummheit anerzogen ist, wen man nur noch Erfüllung kriegt.
Wenn man glaubt, glaubt und kauft und ignoriert,
dass sich nichts verändert, wenn nur der Kühler variiert.

Wir sind was wir kaufen - sind wir, was wir glauben wir,
wenn unsere Götter erst woanders sind, dann weht ein anderer Wind.
Weht dann ein anderer Wind?

Es wird Zeit aufzugeben. Es aufzugeben, dass man was verändern kann.
Es wird Zeit sich dafür die Zeit zu nehmen und ich glaube fest daran.
Dass das hier nicht das Ende ist, dass nicht jeder jeden Köder frisst,
nur weil der glänzt und blinkt, weil Sirenengesang schön klingt.

Refrain:
Denn ich bin lieber ich - brauche keinen falschen Stolz.
Ich, ich, ich - ich bin nicht aus Holz.
Das man schnitzen kann, bis es Jemandem gefällt.
Ich bin nicht euer Land, höchstens die Welt.

Die Illusion vom Haben, die hab ich satt.
Der Glanz vom Kaufen und Erwerben, glänzt mir zu matt.
Das heißt nicht, dass ich nichts brauche.
Das heißt nicht, dass ich nichts will.
Das heißt nicht, nichts zu begehren.
Das heißt nicht, ich steh nur still.

Auch der Glanz einer Karriere macht auf Dauer mich nicht satt.
Der Glanz von Ruhm und Ehre, glänzt zu oft aus einem Grab.
Das heißt nicht, dass ich nicht strebe.
Das heißt nicht, ich warte ab.
Das heißt auch, dass ich mich wehre,
nicht um Gewalt zu feiern, sondern anstatt.

Du spürst die Leere, suchst die Sehnsucht.
Dein Leben - nüchtern und fad.
Die besten Jahre längst vergangen.
Die höchste Sonne schon versunken.
Die Zeit rinnt schneller, jetzt halt sie auf.
Siehst du das Land, los zieh den Anker rauf.

Refrain:
Lass uns ein Tuch klauen. Fällen wir Bäume.
Lass uns ein Floss bauen. Besetzen wir Räume.
Und dann segeln wir über das Meer.
Über das Meer der Belanglosigkeit,
über das Meer, das Meer ohne Träume.
Finden wir Inseln - entdecken wir Räume.

Sieh hinter deinen Vorhang, betrete Neues
und wag'nen mächtigen Schritt.
Lass die Vergangenheit zurück.
Lass sie zurück! Man, lass sie zurück
und nimm nur deine Träume mit.

Es gibt nichts Größeres als deinen Willen.
Ziel ist Finden, nicht mehr Suchen.
Hör dir zu und hör nicht auf.
Du kommst nie an. Das ist gewiss.
Versuche dein Glück! Lass dich nicht halten.
Geh einfach vorwärts, Schritt um Schritt.



12. Zug 0971

13. Mehr

14. Herzschlagsinfonie

15. Klingenzauber

16. Wind-Stille!

17. Tropfen für Tropfen

 


Kreuzzug der Gefühle
Bacillus (Bellaphon), 1996

Sorry, kein Text vorhanden.

Sorry, kein Text vorhanden.

Ich komme ganz leise, du bemerkst es kaum.
Deine Seele im Fieber, denn dies ist kein Traum.

Jetzt bin ich bei dir und wir wissen beide,
dein Lebensweg steht auf des Messers Schneide.

PreRefrain:
Wenn der Instinkt das Denken bestimmt.
Eine unbändige Macht das Handeln übernimmt.
Wenn dein Blut in den Adern zu Eis gefriert
und ein Traum nicht verweht, weil er wirklich passiert.

Refrain:
Ich bin die Kraft, die entsteht aus Freude und Spass.
Ich bin die Kraft entstehend aus Wut und Hass.
Ich bin die Kraft, die dir immer zur Seite steht.
Doch du bist der Herr und nur du weist den Weg.

Wie wirst du entscheiden? Wovon hängt es ab?
Von den Worten einer Mutter am Kindesgrab.
Oder von der Macht, die nach außen scheint,
wenn Menschen marschieren durch Kleidung geeint.

Oder wirst du entscheiden und deine Kräfte lenken,
weil Brüder sind, die das gleiche denken.
Oder gehst du einen Weg, weil ihn die Masse geht?
Oder wählst du die Freiheit, die über allem steht?

Der Winter bricht ein. Schon früh kommt die Nacht.
Sie steht am Fenster schläft ein, doch sie wird wieder wach.
Ihr Hund ist nervös. Sie wird es auch.
Eine seltsame Stille - sie spürt sein Kommen im Bauch.

Sie sieht diesen Mann. Sie hat es lange gewusst.
Ein erstes Seufzen. Mein Gott welche Lust.
Jetzt sieht er sie an. In seinen Augen der Schein.
Sie muss sich entscheiden. Sie bittet ihn rein.

Seine Brauen gehen in der Mitte zusammen.
Seine Hände entfachen und sie steht in Flammen.
Jede Warnung vergessen. Was ist stärker als Gier?
Ist er Mensch, ist er Magier, ist er Wolf, ist er Tier?

Es beginnt der Tanz, der Tanz der Ekstase.
Hin zum Ursprung des Zaubers, auf einer magischen Straße
Sie stöhnt, sie schreit, sie beschwört seine Macht
und ihre neue Sonne, wird der Mond in der Nacht.

Refrain:
Zeit der Wölfe, stechender Blick
Nur noch die Flucht oder kein Zurück?
Animalischer Trieb, der die Erfüllung bringt,
ihre Sehnsucht befriedigt, weil sie will, was sie zwingt.
Zeit der Wölfe, die die Erfüllung bringt.
Es gibt kein Zurück, denn sie will, denn sie will, was sie zwingt.

Sorry, kein Text vorhanden.

Manchmal denke ich an die Zeit, die hinter mir liegt.
Sie hat Narben hinterlassen, hat mich oftmals besiegt.
Sie gab mir keine Chance, Fehler wieder gut zu machen.
Und sie eilt davon. Mir fehlt die Kraft zu lachen.

Manchmal fühle ich Einsamkeit, lautlose Stille. Die Zeit verstreicht.
Ich stelle Fragen über Fragen. Keine Antwort weit und breit.
Wohin geht mein Traum, wenn ich träume?
Wohin geht der Sterbende, wenn er sein Gesicht verliert.
Sind es dir Starken, die leise weinen? Muss ich lügen, um zu überleben?

Ich habe viel gesucht. Habe ich eine Wahl?
Ist das der Weg, der Ausweg aus dieser Qual?
Ist es Zeit, die mich vorwärts drängt?
Die meine Wunden heilt oder mich ablenkt?
Oder ist es die Kraft, die das Leben mir schenkt,
uns zu Brüdern macht, weil jeder so denkt.

Refrain:
Da sind so viele Fragen.
Was was früher? Was ist heute, was in eine paar Jahren?
Auf der Suche nach dem Dasein - eine Odyssee durch meine Seele.
Viel zu oft belogen, um eine Antwort betrogen.

Ich werd wohl lügen. Ich werde lügen!

Sorry, kein Text vorhanden.

Sorry, kein Text vorhanden.

Es sind nicht die Gedanken, die man manchmal denkt
- vergiftet und ohne Sinn.
Es sind nicht die Worte, die man einfach so sagt
- verletzend und nicht bedacht.
Es sind nicht die Gefühle, die man zertreten hat
- irgendwann am Ende einer Nacht.
Es ist nicht die Liebe, die man verzweifelt sucht
- süße Stunden und doch verflucht.

Es sind nicht die Schmerzen, die oftmals quälen
- zerstörend tief in unseren Seelen.
Es sind nicht die Menschen, die ihre Wege gehen - "Ja" sagen und doch nichts verstehen.

Es sind nicht die Gedanken - es ist der Sinn.
Es sind nicht die Worte - es ist das Verstehen.
Es ist nicht das Leben - es ist das Werden.
Es ist nicht der Tod, sondern das Sterben.

Refrain:
Es ist das Verstehen - es ist der Sinn.
Es ist das Warum - es ist das Wohin.
Es ist dieses Stirb - es ist dieses Werde.
Das ist der Kreislauf - auf dieser Erde.

Es war die erste laue Nacht im neuen Jahr.
Der Mond gab mir sein Licht, der Himmel war klar.
Ich sah das leuchten der Sterne, ich schloß meine Augen
und ein Traum begann sich langsam aufzubauen.

So zog ich meine Bahnen, ich konnte fliegen.
Durch die Weiten des Himmels, vom Wind voran getrieben.
Das Feuer gab mir Wärme, das Wasser löschte Qualen.
Ich tat was ich schon immer wollte, ohne viel zu fragen.

Ich flog durch fremde Welten, bis zu nächsten Morgen.
Der erste Sonnenstrahl, so wird ein Tag geboren.
Mit der Kraft unserer Träume und dem Bund unserer Hände,
wird jeder Tag zur neuen Chance, nur der Tod setzt uns das Ende.

Refrain:
Laß und die Welt erleben, im Sturm erobern.
Unsere Herzen sind frei, unsere Sehnsucht ist groß.
Laß deine Träume fliegen, sonst stirbst du mit ihnen.
Nimm meine Hand, komm ziehen wir los.

Anmaßend, voll Überheblichkeit beanspruchst du ein Reich mit deiner Eitelkeit.
Das eigentlich denen gehört, die geboren sind, um zu wachsen,
und dann ganz verstört, von dir erfahren, dass der Schein die Welt bestimmt,
Ideale nichts wert sind, ein behindertes Kind.

Du weißt immer wie es wird, wie es ist, wie es begann.
Jede Lösung, sagt dein Ego, kanntest du von Anfang an.
Du spielst gern mit deiner Macht, leugnest Fehler, bohrt in Wunden.
Heute noch auf deinem Thron - Lügenbaron zähl deine Stunden.

Du hast lange schon vergessen, wer dich einmal geboren.
Von wem du heute lebst und von wem vielleicht noch morgen.
Doch wenn du so weitermachst, das schwör ich dir,
steht ein Kind als Gott der Rache einmal vor deiner Tür.

Refrain:
Du selbsternannter Gott auf deinem lächerlichen Thron,
ein Parasit im Paradies – Lügenbaron.

 


Der Hexer
Bacillus (Bellaphon), 1995

Sorry, kein Text vorhanden.

Blutige Flecke, leidende Körper
das Lachen des Siegers, verletzende Wörter
Menschen gebrochen, Verlierer verhöhnt
ekstatische Rache, ein Opfer das stöhnt.

Refrain:
Ich bin der Hexer des Bösen, der Henker des Guten
Ich bin der Magier von Wut und Depression
Ich bin der Hexer des Bösen, der Henker des Guten
und der Meister der Aggression.

Erkennst du dich in meinen Taten
das sind Gedanken, die in dir warten
Ich bin die Fratze deiner dunklen Seite
ich bin immer bereit, wenn du weißt was ich meine.

Täglich erfüllen, niemals versagen,
so viel zu verlieren, ein Geschwür im Magen
Der Druck des Erfolges, zwingende Enge
die rasende Angst, vor dem Hohn der Menge.

Quält dich die Angst einen Kampf zu führen
zahlst du jeden Preis, nur um nicht zu verlieren
dann ist sie am Werk, deine dunkle Seite
dein Gesicht wird zur Fratze, wenn du weist was ich meine.

Sie kotzt mich an diese Heuchelei.
Ich hab auf Leben gesetzt - hab kein Glück dabei.
Es ist kälter geworden in diesem Land.
Hass erwacht, wo einst' ne Mauer stand.

Refrain:
Rien ne va plus und wo gar nichts mehr geht
Rien ne va plus, da ist es längst zu spät.
Faites votre jeu und sie machen das Spiel
Faites votre jeu vielleicht eins zuviel.

Es wird mir zuviel, wer euch verraten.
Zuviel Unschuld mit zuvielen Heldentaten.
Ich hab genug von heiligen Schriften.
Wahrheit von Lügen, die das Klima vergiften.

Erzähl mir nicht die alten Geschichten.
Es werden immer die Sieger richten.
Grüß mir die Lebenden, grüß mir die Toten.
wo Geld regiert, da ist nichts verboten.

Sorry, kein Text vorhanden.

Könnt ihr sie sehen, die Schmerzen dieser Tage,
die Angst vor dem Morgen, der Menschheit größte Plage?
Ihr müsst sie sehen, die Qual in diesen Zeiten,
den Versuch der Menschheit, sich ständig auszubreiten.

Refrain:
Feuer, Wasser, Erde, Luft
Es ist das Wasser des Lebens, die Erde auf der wir stehen.
Es ist die Luft zum atmen, die Wärme des Feuers, wonach wir uns sehnen.

Seht ihr die "Propheten“, ihren mächtigen Schreckensbann.
die ungeheuren Zeichen, im Schatten ihrer Hand.
Sie sind die Mörder ihrer Jünger, unserer Söhne, unserer Frauen.
Ihr Wort kann sie vernichten, wir können ihnen nicht vertrauen.

Sind sie nicht fähig, das Siechen der Menschheit zu sehen?
Sind sie zu dumm, ihrere Bücher zu verstehen?
Wollen sie nicht wissen, was die Ängste der anderen sind?
Sind sie geblendet, macht sie ihr Glaube blind?

Sorry, kein Text vorhanden.

Sorry, kein Text vorhanden.

Auf der Flucht und schweißgebadet zitterst du am ganzen Leib.
In dein Hirn bohrt sich die Frage: ist es Traum oder Wirklichkeit?
Wie konnte es geschehen und was ist hier passiert?
Was hat der Mensch getan, dass der Affe jetzt regiert?

Refrain:
Willkommen im Reich – ich bin es, das Böse, die Rache, der Zorn
Was morgen herrscht, ist heut noch nicht geboren.
Mach so weiter Mensch, mach weiter und du kannst es schaffen
und du errichtest den Planeten der Affen.

Im Rausch der Angst kommen dir Gedanken. Bleiben Erinnerungen wach,
die früher viel zu schnell verschwanden.
Du spürst den Atem deiner Jäger. Jetzt bist du das wilde Tier.
Du konntest gerade noch entfliehen und ein Alptraum kommt zu dir.

Du siehst Löcher im Himmel, tödliche Strahlen.
Du siehst Versuche an Tieren, all ihre Qualen.
Du siehst das Serben des Waldes, Verrat an der Natur.
Du siehst Hunger und Elend, des Menschen blutige Spur.

Auf der Flucht und schweißgebadet zitterst du am ganzen Leib.
In dein Hirn bohrt sich die Frage: ist es Traum oder Wirklichkeit?
Ein Schlag weckt deinen Körper, dein Geist wacht langsam auf.
Du siehst ein Heer von Affenaugen, ist das der Menschheit Lebenslauf.

Sorry, kein Text vorhanden.

Wer kennt die Momente, die einmalig sind?
Wer liebt die kurzen Stunden, die verwehen im Wind?
Ich freue mich auf die Tage, die von Sehnsucht mir erzählen.
Ich brauche diese Zeiten, um das Morgen noch zu sehen.

Refrain:
Unterwegs ich selbst zu sein, den Weg zu finden den ich gehe.
Auf der Straße, in das Licht und die Freiheit im Gesicht.

Doch die längeren Momente, die alltäglich mich berühren.
Diese Stunden unter Druck, die zum Wahnsinn mich verführen.
Diese Menschen die mich treiben und mich so schwer verstehen,
sie können nicht begreifen, es ist Zeit für mich zu gehen.